Wir gehen davon aus, nur zu sein, wenn wir beschäftigt sind, wenn wir reden oder uns mit anderen Menschen austauschen, im Kontakt zu unserer Umwelt sind. Doch ist das wirklich so? Sind wir nicht auch in der Stille? Schließlich atmen wir ebenfalls in diesem Zustand, in unserem Kopf tanzen Gedanken auf und ab. Wir sind in uns verankert, somit sind wir.

Selbst ohne Gedanken sind wir.

“Selbst ohne Gedanken sind wir.”

Es ist ein Zustand reinen Seins und nicht wie René Descartes gesagt hat: „Ich denke, also bin ich.“

Denn bei Gedankenstille und Meditation bin ich immer noch. Die Frage müsste hier lauten: „WAS bin ich dann? WER bin ich?“ Wie bei einigen meiner anderen Artikel bringt es mich wieder an den Punkt, dass nur jeder Mensch das alleine für sich erkennen kann.

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit, besteht die Möglichkeit mehr zu sich selber zu kommen und sich selber zu erfahren. Natürlich ist dies auch eine Zeit großer Hektik und Turbulenzen. Beim Einkaufen oder in der Familie kochen die Energien hoch und Sachen kommen zum Vorschein, die übers Jahr verdrängt wurden und unbearbeitet geblieben sind. Neben diesen aufgewühlten Schwingungen, besteht dennoch die Chance zum Rückzugs, ein in sich kehren und das Jahr Revue passieren zu lassen. Mit all seinen Höhen und Tiefen.

Wir können heilen und Heim kehren. Zu uns selber und uns wieder mit uns verbinden. Nicht umsonst wird die Weihnachtszeit als besinnliche Zeit beschrieben. Nimm dir einen Augenblick Zeit um durchzuatmen und dich wieder mit deinem Sein zu verbinden. Nutze stille Momente, um wieder du selber zu sein. Nicht nur in der Weihnachtszeit.